Forschung vernetzen – Wasser, Boden, Ernährung

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Hörsaal (Zentrum für Angewandte Forschung (ZAF))

Hörsaal

Zentrum für Angewandte Forschung (ZAF)

Philosophenweg 7, 07743 Jena
Description

Forschung vernetzen: Aus Kompetenzen werden Kooperationen

Neue Forschungsvorhaben entstehen dort, wo unterschiedliche fachliche Perspektiven, Methoden, Daten und Infrastrukturen zusammenkommen. Im Arbeitsalltag bleibt jedoch häufig unsichtbar, welche Kompetenzen bei beteiligten Forschenden und Hochschulen bereits vorhanden sind, welche Ergänzungen gesucht werden und an welchen Stellen sich daraus ein gemeinsamer Forschungsansatz entwickeln kann. Genau hier setzt „Forschung vernetzen“ an.
Die gemeinsame Veranstaltung des Forschungs-, Transfer- und Gründerzentrums der Hochschule Anhalt, der Forschungsförderung der Universität Jena und des Verbundvorhabens NUCLEUS Jena bringt Forschende aus den Themenfeldern Wasser, Boden, Ernährung zusammen. Ziel ist es, vorhandene Kompetenzen hochschulübergreifend sichtbar zu machen, fachlich sinnvolle Verbindungen zu erkennen und daraus konkrete Ansatzpunkte für Kooperationen und gemeinsame Antragstellungen zu entwickeln.

„Forschung vernetzen“ ist keine reine Informationsveranstaltung und kein unverbindlicher Netzwerkempfang. Das Format lebt von der aktiven Mitarbeit der Forschenden. Die Teilnehmenden bringen ihre Expertise ein, erläutern verständlich, was sie zu einem gemeinsamen Vorhaben beitragen können, benennen Bedarfe und erarbeiten in kleinen Gruppen eine erste Kooperationsskizze. Die Qualität der Ergebnisse hängt unmittelbar von der aktiven Vorbereitung und Beteiligung aller Teilnehmenden ab. Je konkreter die eigenen Kompetenzen, Angebote und Bedarfe beschrieben werden, desto gezielter können passende Gesprächspartner:innen zusammengebracht und tragfähige Verbindungen erkannt werden.

Bereits bei der Anmeldung bitten wir daher alle Teilnehmenden einen kurzen Kompetenzsteckbrief auszufüllen. Dieser ist ein zentraler Baustein des gesamten Formats. Aus den Angaben erstellen wir vor der Veranstaltung ein Kompetenzmapping, bilden eine passende Anzahl fachlich anschlussfähige Themenbereiche und bereiten kompakt Kurzprofile für Ihren Austausch vor.
Darüber hinaus werden die eingereichten Kompetenzprofile genutzt, um passende Ausschreibungen zur Finanzierung möglicher Verbundkonstellationen zu identifizieren.

Was Sie aus der Veranstaltung mitnehmen können:

  • ein verständlicher Überblick zu vorhandenen Kompetenzen und fachlichen Ergänzungsmöglichkeiten,
  • neue Kontakte, die nicht nur thematisch ähnlich, sondern für ein gemeinsames Vorhaben tatsächlich anschlussfähig sind,
  • eine am Tisch erarbeitete Kooperationsskizze mit gemeinsamer Forschungsfrage, möglichen Beiträgen, Lösungsansätzen und definierten nächsten Schritten,
  • Anknüpfungspunkte für mögliche Verbünde sowie Förderperspektiven auf Basis von drei bis vier vorab geprüften nationalen Ausschreibungen
    eine dokumentierte Grundlage, für Folgegespräche und die Vorbereitung künftiger Antragstellungen.


Klingt das interessant? Dann melden Sie sich jetzt an.
Wichtig: Ihr Kompetenzsteckbrief ist eine essentielle Arbeitsgrundlage für die Veranstaltung – und mehr als nur Teil des Anmeldeformulars. Bitte planen Sie daher etwa zehn Minuten für das sorgfältige Ausfüllen ein.
Herzlichen Dank.

Kontakt: Dr. Natalia Kluth
Registration
Anmeldung mit Kompetenzsteckbrief
    • 13:00 13:15
      Begrüßung und Kompetenzen und Schnittstellen im Überblick 15m

      Nach der Begrüßung werden Ziel, Ablauf und erwartete Ergebnisse der Veranstaltung vorgestellt. Das aus den vorab eingereichten Kompetenzsteckbriefen entwickelte Vormapping gibt einen ersten Überblick über vorhandene Expertise, thematische Cluster und mögliche Schnittstellen. Es bildet die Grundlage für die anschließende gemeinsame Arbeit.

    • 13:15 13:30
      Impuls Jena – Prof. Michael Stelter 15m

      Prof. Michael Stelter eröffnet den fachlichen Teil mit einem Impuls aus der Jenaer Forschungspraxis. Der Beitrag zeigt interdisziplinäre Perspektiven und mögliche Anknüpfungspunkte für gemeinsame Forschungsaktivitäten auf. Er liefert erste Denkanstöße für den folgenden Kompetenzdialog und die Kooperationswerkstatt.

    • 13:30 13:45
      Impuls Hochschule Anhalt – N.N. 15m

      Der Impuls der Hochschule Anhalt ergänzt die Jenaer Perspektive um weitere fachliche Ansätze und Erfahrungen. Im Mittelpunkt stehen mögliche Schnittstellen zwischen den beteiligten Forschungsfeldern sowie Ansatzpunkte für hochschulübergreifende Kooperationen.

    • 13:45 14:15
      Kompetenzdialog 30m

      In den auf Grundlage des Vormappings zusammengesetzten Tischgruppen stellen die Teilnehmenden ihre zentrale fachliche Kompetenz, gesuchte Ergänzungen und ihren möglichen Beitrag zu einem gemeinsamen Projekt vor. Die vorbereiteten Kurzprofile unterstützen dabei, die Kompetenzen am Tisch im Blick zu behalten. Ziel ist ein gemeinsames Verständnis der vorhandenen Expertise und ihrer Verbindungsmöglichkeiten.

    • 14:15 14:45
      Gesprächspause 30m

      Die Pause bietet ausreichend Zeit für Kaffee, Kuchen und persönliche Gespräche. Erste Kontakte und Anknüpfungspunkte aus dem Kompetenzdialog können informell vertieft und weitere Personen gezielt angesprochen werden.

    • 14:45 15:45
      Kooperationswerkstatt 1h

      Die Tischgruppen entwickeln aus ihren fachlichen Schnittstellen eine erste gemeinsame Kooperationsidee. Sie konkretisieren die zugrunde liegende Herausforderung, ein mögliches Projektziel, die Beiträge der Beteiligten, noch benötigte Kompetenzen sowie einen realistischen nächsten Schritt. Das Ergebnis ist eine übersichtliche Kooperationsskizze – noch kein fertiger Antrag.

    • 15:45 16:20
      Ergebnisgalerie als Blitzlicht 35m

      Eine Vertreterin oder ein Vertreter jedes Tisches stellt die erarbeitete Kooperationsidee in einem fünfminütigen Blitzlicht vor. Dadurch werden die Ergebnisse aller Gruppen sichtbar und weitere Anknüpfungspunkte zwischen den Tischen erkennbar. Die vorgestellten Skizzen bilden zugleich eine Grundlage für die weitere Nachbereitung.

    • 16:20 16:40
      Förderausblick 20m

      Die Forschungsreferentinnen und Forschungsreferenten stellen drei bis vier vorab ausgewählte Förderaufrufe vor, die zu den eingereichten Kompetenzprofilen und den Themen der Veranstaltung passen. Präsentiert werden unter anderem Fördergegenstand, Zielgruppe, Verbundanforderungen, Fristen und weitere zentrale Rahmenbedingungen. Zudem wird aufgezeigt, welche Kompetenzen und Kooperationsansätze grundsätzlich zu den Calls passen könnten.

    • 16:40 16:55
      Gemeinsam weiterdenken 15m

      Die Teilnehmenden können festhalten, welche Kooperationsideen oder Fördermöglichkeiten sie weiterverfolgen möchten und zu welchen Themen ein vertiefendes Gespräch sinnvoll wäre. So werden konkrete Folgeinteressen sichtbar und nächste Kontakte beziehungsweise Arbeitsschritte vorbereitet.

    • 16:55 17:00
      Abschluss 5m

      Zum Abschluss werden die wichtigsten Ergebnisse und die nächsten Schritte zusammengefasst. Die Teilnehmenden erhalten einen kurzen Ausblick auf die Dokumentation, die weitere Vernetzung und mögliche Unterstützungsangebote für gemeinsame Antragstellungen.