Arbeitstagung zur Gesprächsforschung

Europe/Berlin
Jena

Jena

August-Bebel-Straße 4 07743 Jena
Kathrin Weber (Institut für Germanistische Sprachwissenschaft), Pia Bergmann
Beschreibung

Die Arbeitstagung zur Gesprächsforschung (AGF) findet im Jahr 2024 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena statt. Rahmenthema ist "Verbindung qualitativer und quantitativer Zugänge zur Gesprächsforschung" mit einem besonderen Fokus auf folgenden Fragestellungen: 

  1. Welche Chancen und Herausforderungen bietet eine Kombination aus qualitativen und quantitativen Methodiken für konversationsanalytische Fragestellungen?
  2. Welche Möglichkeiten und Grenzen haben Kodierungen innerhalb (sprachvergleichender) konversationsanalytischer Arbeiten
  3. Inwiefern können experimentelle oder computerbasierte Ansätze einen Mehrwert für konversationsanalytische Fragestellungen bieten?

Organisationsteam: Pia Bergmann, Arnulf Deppermann, Wolfgang Imo, Kathrin Weber

Detailliertere Informationen zum Rahmenthema entnehmen Sie bitte dem Call for Papers in der Infobox am Ende der Seite.

In der Infobox finden Sie auch das Programm und das Abstractheft im pdf-Format zum Download.

 

Keynotes

Wir freuen uns, folgende Keynotes ankündigen zu dürfen: 

Pia Bergmann (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
Katharina König (Universität Münster)
Martin Pfeiffer (Universität Potsdam)
Beatrice Szczepek Reed (King’s College London)

 

Teilnahmegebühren

Aufgrund von externer Finanzierung der Tagung durch die Thyssen-Stiftung und den Verein für Gesprächsforschung e.V. werden keine Teilnahmegebühren erhoben.

 

Workshops und Datensitzungen

Die Tagung bietet zwei dreistündige Workshops und parallel dazu Slots für Datensitzungen an.

Workshops

  1. Kodieren in der Gesprächsforschung (Clara Lachenmaier, M.A.; Bielefeld/Jena)
  2. Visualisieren in der Gesprächsforschung in R (PD Dr. Christoph Rühlemann, Freiburg)

Details zur inhaltlichen Ausrichtung der Workshops entnehmen Sie bitte dem CfP. Die Anmeldung zu den Workshops erfolgt ab dem 15.12.2023 über einen Anmeldungslink am Ende der Seite (unter "Umfrage"). 

Achtung: Die Teilnehmerzahl ist begrenzt!

Wichtig: In Workshop (2) wird die Visualisierung von authentischen Daten / Kodierungen von Teilnehmenden des Workshops besprochen. Wenn Sie Interesse an einer Besprechung Ihrer eigenen Daten im Rahmen dieses Workshops haben, füllen Sie bitte den Leitfaden in der Infobox (am Ende der Seite) aus und reichen ihn über den Einreichungslink bis 01.02.2024 ein. 

Reichen Sie Ihren Beitragsvorschlag bitte als pdf.-Dokument mit folgender Bezeichnung ein: WORKSHOP_(Ihr Name)

 

Wichtige Termine

  • Registrierungszeitraum zur Teilnahme an der Konferenz: 15.12.2023 – 01.02.2024
  • Anmeldezeitraum für Workshops (inkl. Beitragsvorschläge für Workshop 2): 15.12.2023 – 01.02.2024
     
    • 1
      Begrüßung und Organisatorisches; Verleihung des Dissertationsförderpreises
    • 2
      Keynote: Pia Bergmann (Universität Jena) Einführung: Warum quantitative Zugänge in der Gesprächsforschung?
    • 12:30
      Mittagspause
    • 3
      Nadine Proske (IDS Mannheim): Aspekte der Kodierung und Quantifizierung bei der Analyse synchroner und mikro-diachroner Variation im Gebrauch von Diskursmarkern
    • 4
      Sonja Gipper (Universität Köln): Combining sequential analysis with coding in the investigation of underdescribed languages: The feedback system of Yurakaré
    • 5
      Marit Aldrup (Universität Potsdam): Rückbestätigungsfragen als wandelbare Ressourcen zur vorläufigen Quittierung von Informationen in deutschen und englischen Alltagsgesprächen
    • 15:30
      Kaffeepause
    • 6
      Kathrin Weber (Universität Jena): Zur Rolle von mixed-methods-Designs in der Untersuchung sprachräumlicher interaktionaler Praktiken
    • 7
      Keynote: Beatrice Szczepek Reed (King’s College London): Counting silence(s): affordances and challenges of quantification for the analysis of interaction
    • 8
      Mitgliederversammlung des Vereins für Gesprächsforschung
    • 19:00
      Gemeinsames Abendessen: Köz Anatolische Spezialitäten (Schloßgasse 1, 07743 Jena)
    • 9
      Alexandra Groß (Universität Bayreuth) & Malte Rosemeyer (Freie Universität Berlin): Konditionelle Relevanz und Präferenz in Vorschlagssequenzen
    • 10
      Elisabeth Zima (Universität Freiburg): Blickforschung mit und ohne Eyetracking oder warum die Gesprächsforschung auf Eyetracking nicht verzichten kann
    • 10:30
      Kaffeepause
    • 11
      Karola Pitsch (Universität Duisburg-Essen): Mensch-Roboter-Interaktion als Instrument der Interaktionsforschung
    • 12
      Clara Lachenmaier & Eleonore Lumer (Universität Bielefeld): Indirect disconfirmations in HRI and HHI: A mixed methods approach inspired by Conversation Analysis
    • 13
      Hendrik Buschmeier (Universität Bielefeld): Computational interaction studies: Making models of human interaction subjectively experientiable
    • 12:30
      Mittagspause
    • 14
      Workshops und Datensitzungen
    • 19:00
      Konferenzdinner Italienisches Restaurant Versilia (Wagnergasse 5, 07743 Jena)
    • 15
      Keynote: Katharina König (Universität Münster) & Martin Pfeiffer (Universität Potsdam): Die Kodierung von Bestätigungsfragesequenzen im Sprachvergleich: Herausforderungen und Lösungsansätze
    • 10:30
      Kaffeepause
    • 16
      Jörg Zinken, Laurenz Kornfeld, Uwe-A. Küttner, Christina Mack & Jowita Rogowska (IDS Mannheim): Sanktionieren von Normverletzungen in der informellen Interaktion
    • 17
      Arnulf Deppermann & Alexandra Gubina (IDS Mannheim): Probleme und Möglichkeiten der Kodierung von Handlungen in der Interaktion
    • 18
      Jens Lanwer (Universität Münster): Vom Einzelfall zum Muster – aber wie? Kodierung als ein möglicher Ausweg aus dem „Genauigkeitsdilemma“ der Interaktionalen Linguistik
    • 12:30
      Mittagspause
    • 19
      Timo Schürmann (Universität Münster): Varietätenübergreifend kodieren. Interaktional-linguistische Betrachtungen von scheinbar äquivalenten Chunks in Hoch- und Niederdeutsch
    • 20
      Daniel Müller-Feldmeth, Oliver Spiess, Martin Luginbühl & Tamara Koch (Universität Basel): Verschränkung qualitativer und quantitativer Methoden zur Identifikation und Beschreibung von Praktiken mündlichen Argumentierens unter Schulkindern
    • 21
      Schlussdiskussion