
Forschung vernetzen: Aus Kompetenzen werden Kooperationen
Neue Forschungsvorhaben entstehen dort, wo unterschiedliche fachliche Perspektiven, Methoden, Daten und Infrastrukturen zusammenkommen. Im Arbeitsalltag bleibt jedoch häufig unsichtbar, welche Kompetenzen bei beteiligten Forschenden und Hochschulen bereits vorhanden sind, welche Ergänzungen gesucht werden und an welchen Stellen sich daraus ein gemeinsamer Forschungsansatz entwickeln kann. Genau hier setzt „Forschung vernetzen“ an.
Die gemeinsame Veranstaltung des Forschungs-, Transfer- und Gründerzentrums der Hochschule Anhalt, der Forschungsförderung der Universität Jena und des Verbundvorhabens NUCLEUS Jena bringt Forschende aus den Themenfeldern Wasser, Boden, Ernährung zusammen. Ziel ist es, vorhandene Kompetenzen hochschulübergreifend sichtbar zu machen, fachlich sinnvolle Verbindungen zu erkennen und daraus konkrete Ansatzpunkte für Kooperationen und gemeinsame Antragstellungen zu entwickeln.
„Forschung vernetzen“ ist keine reine Informationsveranstaltung und kein unverbindlicher Netzwerkempfang. Das Format lebt von der aktiven Mitarbeit der Forschenden. Die Teilnehmenden bringen ihre Expertise ein, erläutern verständlich, was sie zu einem gemeinsamen Vorhaben beitragen können, benennen Bedarfe und erarbeiten in kleinen Gruppen eine erste Kooperationsskizze. Die Qualität der Ergebnisse hängt unmittelbar von der aktiven Vorbereitung und Beteiligung aller Teilnehmenden ab. Je konkreter die eigenen Kompetenzen, Angebote und Bedarfe beschrieben werden, desto gezielter können passende Gesprächspartner:innen zusammengebracht und tragfähige Verbindungen erkannt werden.
Bereits bei der Anmeldung bitten wir daher alle Teilnehmenden einen kurzen Kompetenzsteckbrief auszufüllen. Dieser ist ein zentraler Baustein des gesamten Formats. Aus den Angaben erstellen wir vor der Veranstaltung ein Kompetenzmapping, bilden eine passende Anzahl fachlich anschlussfähige Themenbereiche und bereiten kompakt Kurzprofile für Ihren Austausch vor.
Darüber hinaus werden die eingereichten Kompetenzprofile genutzt, um passende Ausschreibungen zur Finanzierung möglicher Verbundkonstellationen zu identifizieren.
Was Sie aus der Veranstaltung mitnehmen können:
- ein verständlicher Überblick zu vorhandenen Kompetenzen und fachlichen Ergänzungsmöglichkeiten,
- neue Kontakte, die nicht nur thematisch ähnlich, sondern für ein gemeinsames Vorhaben tatsächlich anschlussfähig sind,
- eine am Tisch erarbeitete Kooperationsskizze mit gemeinsamer Forschungsfrage, möglichen Beiträgen, Lösungsansätzen und definierten nächsten Schritten,
- Anknüpfungspunkte für mögliche Verbünde sowie Förderperspektiven auf Basis von drei bis vier vorab geprüften nationalen Ausschreibungen
eine dokumentierte Grundlage, für Folgegespräche und die Vorbereitung künftiger Antragstellungen.
Klingt das interessant? Dann melden Sie sich jetzt an.
Wichtig: Ihr Kompetenzsteckbrief ist eine essentielle Arbeitsgrundlage für die Veranstaltung – und mehr als nur Teil des Anmeldeformulars. Bitte planen Sie daher etwa zehn Minuten für das sorgfältige Ausfüllen ein.
Herzlichen Dank.
