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Description
Der transparente Umgang mit KI in der Hochschullehre stellt Lehrende und Studierende vor neue didaktische und rechtliche Fragen und Herausforderungen. Der im Projekt BaKuLe entwickelte KI-Policy Generator (Universität Bamberg) unterstützt dabei, strukturiert und reflektiert eine veranstaltungsspezifische KI-Richtlinie zu entwickeln – praxisorientiert und direkt anwendbar.
Zielgruppe: Lehrende, Studierende
Abstract
Der zunehmende Einsatz generativer KI-Werkzeuge verändert den Hochschulalltag grundlegend. Studierende nutzen diese Technologien zur Textproduktion, Recherche und Prüfungsvorbereitung – häufig in einem regulatorischen Graubereich, der weder für Lehrende noch für Studierende hinreichend geklärt ist. Fehlende oder unklare Regelungen führen zu Unsicherheiten auf beiden Seiten: Welche KI-Nutzung ist in einer Lehrveranstaltung erlaubt? Wie wird sie kenntlich gemacht? Und welche Kompetenzen sollen Studierende trotz – oder gerade mit – KI-Unterstützung erwerben?
Eine transparente, veranstaltungsspezifische KI-Policy schafft hier Orientierung. Sie definiert den Rahmen des zulässigen KI-Einsatzes, stärkt die akademische Integrität und fördert einen reflektierten Umgang mit digitalen Werkzeugen als Teil zeitgemäßer Hochschulbildung.
Der im Projekt BaKuLe entwickelte KI-Policy Generator (Universität Bamberg) bietet Lehrenden ein strukturiertes Instrument, um genau diese Richtlinien systematisch und begründet zu entwickeln. In diesem 45-minütigen Mini-Tutorial wird das Tool praktisch erprobt: Anhand der eigenen Lehrveranstaltung durchlaufen die Teilnehmenden den Generierungsprozess, reflektieren zentrale didaktische Entscheidungen und erarbeiten eine kommunizierbare KI-Policy.
Der Workshop richtet sich an alle Lehrenden der FSU Jena. Spezifische Vorkenntnisse im Bereich KI sind nicht erforderlich. Der Workshop kann auf Deutsch und/oder Englisch angeboten werden.
Voraussetzung: Laptop sowie eine eigene Lehrveranstaltung als Anwendungskontext.